Die Bisttalmöwen
im Spiegel der Presse

 
 
 
  Mit vollen Segeln in die Weihnachtszeit  
  Shanty-Chor macht im Bürgersaal Vogelstang Nikolausschiff fürs Fest klar  
  Von Mannheimer Morgen - Mitarbeiterin Astrid Mader  
  Gewiss, für den gemeinen Menschen südlich des Mains liegt das Saarland schon fast an der Waterkant. Zwar nur fast, aber einen Shanty-Chor, der Seemannslieder in Matrosenkleidung zu Gehör bringt, das lässt man sich hierzulande gerne gefallen, selbst wenn das mit der Geografie am Ende nicht so ganz hinhaut. Macht nichts. Entscheidend sind der Auftritt und die Tradition, die dahinter stecken. Und diese vertraten die Shanty-Sänger von dem saarländischen "Bisttalmöwen"-Verein anlässlich des "Besinnlichen Nachmittags" des Vereins für Kranken- und Altenpflege Mannheim (KAV) bestens.  
  Zwar musste der eine oder andere Platz im großen Saal wetterbedingt unbesetzt bleiben. Doch die Herren waren in guter Form und erfreuten die Gemüter zunächst mit etwas ruhigeren, wehmütigeren Weisen rund um die Weihnachtszeit auf hoher See. Dass diese Tage, weit von der Heimat und Familie entfernt, zuweilen melancholisch vorüber gehen, selbst für erfahrene barhäuptige alte Seemänner, davon wussten die Lieder so manches zu singen.  
  Zum Glück, dass die Geschichte sich schon früh besann und den Heiligen Bischof Nikolaus zum Schutzpatron der Seefahrer machte. So hieß es denn auch in einem der zuversichtlichen Gesänge: "Sankt Nicklaus war ein Seemann". Erstaunlich genug, gehen einige dieser Werke für Vorsinger und Männerchor sogar bis ins 15. Jahrhundert zurück.  
  Lieder erfreuen Herz und Sinne  
  Nach einer kurzen Pause rieb die Mannschaft aus dem Norden ihrem Publikum dann so manches Seemannsgarn unter die Nase. "Hejo, hejo, Gin und Rum, werfen keinen Seemann um, aber wenn ein süßer Mund ihm lacht..." - so hieß es in einem der Lieder, und jeder konnte schmunzelnd für sich ergänzen, was dann wohl geschehen würde. Dass solche Weisen Sinne und Herz und vor allem auch die Stimme jung erhalten, war offensichtlich. Da brauchte es gar nicht erst den tonalen Ausflug nach Jamaica, wo abends die Matrosen den Mädchen Rosen schenken.  
  Immer mehr belebte sich der Saal, klatschten die versammelten Herrschaften glücklich in die Hände, während sie sich an Sekt, Orangensaft, Hefeweihnachtsbäumen und Spekulatiusgebäck erfreuten und es sich zum gemeinsamen Jahresausklang auch sonst so richtig gutgehen ließen. Das freute die seit 38 Jahren ehrenamtlich im KAV tätige Vorsitzende Helga Enger sehr. Auf einem Klassentreffen der ersten Mannheimer Begabtenklasse in Saarbrücken hatte sie den Kontakt zu den Shantys hergestellt und sofort geahnt: Die sind etwas ganz Besonderes.  
  So lud sie die Seebären, in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal in den Süden ein. Und so hieß es dann: mit vollen Segeln in die Weihnachtszeit.  
  Mannheimer Morgen
vom 24. Dezember 2010
 
 
  Gelungenes Shanty-Festival  
  Die Sänger aus dem Norden fühlten sich in Wadgassen rundum wohl  
  Rund 900 begeisterte Zuhörer am Samstagabend in der Wadgasser Glückauf-Halle, gute Stimmung, schönes Wetter und ein hochkarätiges, fast sechsstündiges Nonstop-Programm auf der Bühne. Da waren die Seebären vom Differter Shanty-Chor „Die Bisttalmöwen“ und ihre etwa 120 Gäste doch so richtig rundum zufrieden.  
  Von SZ-Mitarbeiterin Alexandra Broeren  
  Wadgassen.Zum sechsten Mal hatten die Bisttalmöwen zum Shanty-Festival eingeladen, vier befreundete Chöre waren der Einladung gefolgt. Die Chöre kommen aus ganz Deutschland und aus dem Ausland, die Besucher stammen aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz. „Wir sehen am Vorverkauf, dass unsere Zuhörer in jedem Jahr weitere Anfahrtswege in Kauf nehmen“, erzählte Peter Mögling, Vorsitzender der Bisttalmöwen, erfreut.
Zwei der vier Gastchöre waren bereits einmal in Wadgassen zu Gast, die „Noszélie Singers“ aus dem niederländischen Stadtskanaal und der Seemannschor Elbe 1 aus Cuxhaven. Zum ersten Mal im Saarland waren der Shantychor „Möwenshiet“ aus Lübeck und der Altländer Shantychor aus Jork im Alten Land in der Nähe von Hamburg.
 
  Begeistert vom Saarland  
  Die Gäste waren positiv überrascht. „Wir sind hier empfangen worden, als ob wir uns schon seit 20 Jahren kennen und gute Freunde sind“, freute sich Otto Nielsen, Sänger des „Möwenshiet“-Chores. „Hier stimmt einfach alles: das Wetter, die Menschen, die gute Laune“, meinte Nielsen. „Und das überträgt sich auch aufs Publikum.“ „Ich bin angenehm überrascht“, sagte auch Michael Bunge, Chorleiter des Altländer Shantychores. „Es ist schon erstaunlich hier, man geht um zwei Ecken und findet sich mitten in einer Idylle wieder“, meinte er. Fürs Festival hatten Bunge und seine Sänger traditionelle Arbeitslieder mitgebracht. Denn die Shantys wurden nicht nur zum Vergnügen gesungen, die Lieder sorgten auch dafür, dass die Matrosen beim Segelreffen im gleichen Takt blieben. Die Sprache der Shantys ist übrigens Englisch, denn das war die Sprache, die am häufigsten auf Schiffen gesprochen wurde. Wenige traditionelle Lieder seien auch in Plattdeutsch, erklärte Bunge. „Es ist schade, dass wir am Sonntag schon wieder wegfahren müssen“, meinte Bunge.
Nein, er sei keinesfalls das Küken hier, antwortete der 29-jährige Benny Bartel von „Möwenshiet“ auf unsere Frage. Es sei zwar schwierig, ganz junge Leute zum Mitsingen bei den Shantychören zu motivieren, aber das Nachwuchsproblem sei bei Weitem nicht so groß wie bei den traditionellen Männerchören im Binnenland. Für ihn sei der Shanty-Chor einfach ideal. Denn der musikbegeisterte Sänger und Akkordeonspieler entstammt einer alten Seemannsfamilie. „Wenn ich nicht gerade Musik mache, dann segle ich“, bekennt er. Der Name des Chores beruhe übrigens auf einer wahren Begebenheit, erzählt Otto Nielsen. „Als unser Chor gerade neu gegründet war, fand eines der ersten Konzerte direkt am Hafen statt. Nun ja, dort fliegen halt jede Menge Möwen herum …“
 
  Volles Programm für Gäste  
  Das Programm für die Gäste war ziemlich vollgepackt. Am Samstagmorgen sind die Sänger von Ministerpräsident Peter Müller in der Staatskanzlei empfangen worden, um die Mittagszeit haben sie in der Ludwigskirche eine Seemannsandacht gesungen, am Samstagabend dann das große Konzert in der Wadgasser Glück-auf-Halle und am Sonntag gab es noch einen großen Empfang bei der Schirmherrin des Festivals, der Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz.  
  Saarbrücker Zeitung
vom 26. April 2010
Ausgabe Saarlouis
 
 
 
  Hunderttausende feiern den
Spiel- und Sportplatz Saar
 
  Spektakel zeigt Faszination des Wassers und macht Fluss zum Star  
  (Auszug)
Zählt man die Besucher an allen drei Tagen zusammen, haben mehr als 300 000 Gäste das elfte Saarbrücker Saar-Spektakel besucht.
Diese Zahl nennt Organisatorin Christine Baran, nachdem sie ihre Schätzungen mit denen der Polizei verglichen hat.
Es liegt wohl am einzigartigen Mix: Spitzen-Show-Acts und Drachenbootrennen, kombiniert mit Lustigem, Unterhaltung und Informationen. Kurzum: Hier gibt es alles, was mit der Saar und der Schifffahrt zu tun hat.
Zum Beispiel das Treffen der Shanty-Chöre im Zelt des Motor-Boot-Clubs Saarbrücken (MBCS). Sobald sie vom Fernweh singen, sind alle Plätze im Zelt voll. Seemannslieder wie "Frag doch das Meer", am Samstag zum Beispiel von den Bisttalmöwen vorgetragen, finden noch immer ein riesiges Publikum.
"Sagenhaft, dieses Treffen gehört zu den schönsten und rührendsten Konzerten des ganzen Jahres", meint Günter Schäfer. Er selbst gehört zwar keinem Chor an, hat sich aber trotzdem eine Matrosenmütze aufgesetzt. "Um meine Liebe zu den Shanties zu zeigen", erklärt er.
(Ende des Auszuges)
 
  Saarbrücker Zeitung
vom 10. August 2009
 
 
 
  Jahresabschluss mit Seemannsliedern  
  Sie singen von der Sehnsucht nach zu Hause und von der Vorfreude auf das Weihnachtsfest im Kreise der Familie. Zum besinnlichen Jahresausklang der Stiftung für Kranken- und Altenpflege Mannheim war der Shanty-Chor "Die Bisttalmöwen" im Bürgersaal auf der Vogelstang von Bord gegangen.

Helga Enger, Vorstandsvorsitzende der KAV-Stiftung, konnte zur Freude der rund 200 Mitglieder und sonstigen Besucher den Saarbrückener Seemannschor an Land ziehen. Ihr ehemaliger Lehrer und zugleich Vorsitzender des Chors, Peter Mögling, nahm die Einladung dankend an und zahlte mit einem stimmungsvollen Programm zurück.

Bei vorweihnachtlicher Stimmung verfolgten die Gäste zum Teil schunkelnd und mitsingend die Seemannslieder und Seemannsweihnachtslieder wie "Weihnachten auf hoher See" und "Noch drei Meilen bis Weihnacht", die der Chor zum Besten gab. Rainer Bay an der Gitarre, Armand Leichtweiss am Akkordeon und Willi Rheinstädler als Bassgitarrist begleiteten den Shanty-Chor.

Vorgetragene Geschichten und Gedichte zwischen den Liedern sorgten immer wieder für Heiterkeit und freudige Gesichter im Bürgersaal. Der Männerchor mit über 40 Mitgliedern besteht bereits seit 19 Jahren und tritt regelmäßig auch überregional auf. "Unsere Auftritte reichen von der Insel Helgoland im Norden bis zur Insel Mainau im Süden", verkündete Mögling daher auch nicht ohne Stolz.

Mit der Vogelstang wurde ein weiterer Fleck auf der Landkarte abgedeckt. Nicht nur Helga Enger, für die das Kommen des Chors eine "Sensation auf der Vogelstang" darstellte, hoffte an diesem Nachmittag, dass der Chor "nicht das letzte Mal gekommen ist".

 
  Mannheimer Morgen
vom 17. Dezember 2008
 
 
 
  Gute Stimmung bei Seniorenprogramm im Festzelt  
  Blieskastel "Die ältere Generation hat aus Trümmern und Ruinen Aufbauarbeit geleistet, auf die nachkommende Generationen getrost aufbauen können", betonte der Seniorenbeauftragte der Stadt, Heinz Greff, der zusammen mit der Festzeltwirtin Helga Reichelt die Idee zum ersten Treffen dieser Art hatte. "Ältere Menschen, die wenig oder gar keine Lobby haben, will ich beim letzten Lebensabschnitt unterstützen", umriss der engagierte Greff seine Aufgabe und nannte Beratungen zu vielen Problemen in den Sprechstunden, Fahrten, Betriebsbesichtigungen und Treffen zu Unterhaltung und Gespräch.  
  Lieder von der See  
  Der 40 Sänger umfassende Shantychor der Bisttalmöwen aus Differten begeisterte mit Liedern rund um Urlaub, Seefahrt und Meer. Das reichhaltige Repertoire gefiel auch Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener, Gästen aus Le Creusot und Ministerpräsident Peter Müller, dem sein knapp zweistündiger Zeltbesuch sichtlich Spaß machte. "Das Kaschtler Oktoberfest ist gegenüber der Münchner Auflage dreifach besser: Die Preise sind günstiger, die Leute netter und das Fest findet auch wirklich im Oktober statt", scherzte der Landesvater.  
  Höhepunkt des Nachmittags waren die Späße von Adolf Müller, bekannt als dreifacher Witzbold der Nation aus "Verstehen Sie Spaß?". Der 67järige Ludwigsthaler verstand es, mit seinem Humor die Stimmung total auf Fröhlickeit umzuschalten. "Das war echt Klasse, Müllers Witze habe ich nicht gekannt", hatte auch die bereits 98jahrige Hildegard Wannnemacher aus Blickweiler, ihre helle Freude. "Die gelungene Premiere macht uns Mut, der Veranstaltung weitere folgen zu lassen ", meinten Heinz Greff und Alois Pressmann, der als Moderator durch den kurzweiligen Nachmittag führte.  
  Saarbrücker Zeitung
Ausgabe St. Ingbert
vom 20. Oktober 2008
 
 
 
  Maritimes in der Ludwigskirche  
  "Shanties und Orgel" heißt es am Samstag, 2. August 2008, 10:30 Uhr in der Saarbrücker Ludwigskirche. Der Shantychor Differten "Die Bisttalmöwen, der Papenburger Shantychor, der Shantychor Isarmöven aus München und Tobias Naumann-Rothe an der Orgel der Ludwigskirche laden zu einem besonderen Konzert ein. Anschließend hält Monsignore Erwin Hausladen ab 12 Uhr eine Seemannsandacht.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Um eine Spende für die Restaurierung der Ludwigskirche wird gebeten.

 
  Saarbrücker Zeitung vom 24. Juli 2008  
 
 
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